
Titel: Shark Club – eine Liebe so ewig wie das Meer
Autorin: Ann Kidd Taylor
396 Seiten
Genre: Roman, Gegenwartsliteratur
ET: 10.4.2018
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Nachdem Maeves erster Kuss mit zwölf Jahren damit endet, dass ein Hai sie beißt, entfacht das Maeves Faszination für diese Tiere und sie reist als Erwachsene als Meeresbiologin um die Welt, um Haie zu erforschen.
Wenn man mich fragt, warum ich Haie so liebe, antworte ich, weil ich mit zwölf von einem gebissen wurde.
Ann Kidd Taylor: Shark Club (2018), S. 10
Nach einem dieser Forschungsaufenthalte will sie nun den Sommer bei ihrer Großmutter in deren Hotel verbringen, um danach am Gulf Marine Conservatory zu arbeiten, und sich wieder den Haien zu widmen.
Dort trifft sie neben ihrer Großmutter Peri auch ihren Zwillingsbruder Robin wieder, der als Schriftsteller gerade an einem Manuskript schreibt, außerdem stellt sie fest, dass ihr Exfreund auch im Dunstkreis des Hotels zu tun hat, und sie ihm daher öfter begegnen wird.
Mehr möchte ich zu dem Inhalt gar nicht verraten, weil Maeves Leben doch recht turbulent ist und man allerlei verschiedenen Charakteren begegnet, die für ihre Geschichte eine Rolle spielen.
Außerdem geht es natürlich viel um die Haie und Maeves Liebe zu ihnen. Es wird erklärt, dass Haie keine aggressiven Meeresbewohner sind und Menschen beispielsweise oftmals versehentlich angreifen, weil sie sie mit ihrer Beute verwechseln, all diese Informationen fand ich sehr schön zu lesen.
Auch die Botschaft des Buchs, dass man seinen Träumen folgen soll und die Dinge, die einem gut tun und die einem Spaß machen, verfolgen soll, hat mir gut gefallen-
Was auch immer dir das Gefühl gibt, lebendig zu sein, solltest du nicht unterdrücken. Wenn es dich glücklich macht, solltest du es weiterverfolgen.
Ann Kidd Taylor: Shark Club (2018), S. 28
Maeves Bruder ist ein recht egozentrischer Mensch, so habe ich das empfunden, er lebt einen sehr unsteten Lebensstil und versucht, seine Schriftstellerkarriere voran zu bringen. Mir war er recht unsympathisch und ich konnte seine Beweggründe auch nicht wirklich verstehen.
Die Maeve selber ist fand ich sympathisch, allerdings sieht sie alles in Schwarz und Weiß und kann sich nicht wirklich in andere hineinversetzen, bzw urteilt sehr schnell nach ihren eigenen Maßstäben und hat so, meiner Meinung nach, ein wenig andere an sich herankommen zu lassen.
Oftmals hatte ich das Gefühl, dass niemand Maeves Faszination und sehr tiefgehende Liebe zu den Haien versteht, auch oder erst recht nicht, ihr nahestehende Personen, wodurch sie auf mich manchmal recht einsam gewirkt hat.
Klappentext: So ewig wie das Meer. So unvergesslich wie der erste Kuss. Manchmal ist Liebe für immer.
An einem Sommermorgen erlebt die zwölfjährige Maeve an einem Strand in Florida zwei Dinge, die ihr Leben für immer verändern: Sie küsst Daniel, ihre erste große Liebe. Und sie wird von einem Hai gebissen.
Achtzehn Jahre später reist Maeve als Meeresbiologin um die Welt und erforscht das Verhalten von Haien. Doch an ihrem dreißigsten Geburtstag kehrt sie zurück in das Hotel ihrer Großmutter, in dem sie aufwuchs. Und an den Strand, den sie noch immer mit Daniel verbindet. Als sie dort einem kleinen Mädchen begegnet, wird ihr klar, dass sie nicht ewig fliehen kann. Vor ihrer Vergangenheit, vor der Liebe – und vor dem Mann, der ihr Herz brach.