Allgemein, Hot Topic: Selfpublishing

Warum du mehr Bücher von SelfpublisherInnen lesen solltest

Als leidenschaftliche Leserin von Selfpublisher-Büchern will ich heute darauf eingehen, warum man in Zukunft öfter zu Büchern von SelfpublisherInnen greifen sollte.

Selfpublishing bedeutet nicht „einfach nur“ ein Buch zu schreiben (was, nebenbei bemerkt, auch schon wirklich viel Aufwand und Arbeit darstellt), sondern auch noch alles drumherum zu machen. SelfpublisherInnen sind oftmals AutorIn, VerlegerIn, manchmal auch GrafikerIn, PR- und Werbeabteilung, Social Media ManagerIn, KundenbetreuerIn und vieles mehr in Personalunion, machen den Buchsatz, den Klappentext und so vieles mehr. Natürlich bietet es sich da auch an, mit erfahrenen ExpertInnen, wie LektorInnen, GrafikerInnen etc zusammenzuarbeiten, aber natürlich kann man auch alles selbst machen.

Man sieht also: Selfpublishing ist ganz schön umfassend. Doch das bietet den AutorInnen auch die Chance, wirklich alles selbst bestimmen und gestalten zu können.

Bücher von SelfpublisherInnen behandeln, meiner Erfahrung nach, oft einzigartige Themen, die ich zuvor – auch in der Art – noch nie gelesen habe. Denn SPler müssen sich nicht an Trends oder Vorgaben eines Verlags halten. Außerdem belohne ich gerne den Mut, sein eigenes Buch auf den Markt zu bringen, und lese daher sehr gerne SP-Bücher.

Was ich besonders schön finde ist, dass sich oftmals tolle Kooperationen mit SelfpublisherInnen ergeben und ich auch Bücher kennenlerne, die noch nicht so bekannt sind. Das erweist sich auch als praktisch, wenn man mal ein Geschenk braucht und ich dann eines der SP-Bücher, die ich schon kennengelernt habe, für meine FreundInnen und die Familie kaufen kann.

Ich habe bisher auch tolle Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit SelfpublisherInnen gemacht, die Kooperationen waren meistens ein schöner Austausch mit gegenseitigem Feedback und manchmal haben sich daraus auch nachfolgende Kooperatonen ergeben.