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Die Sache mit den sozialen Medien

Viele von uns kennen es: einmal auf Instagram, Threads oder X geklickt passiert es schnell, aus Minuten werden Stunden, aus „kurz mal Insta checken“ wird ein Scrollen durch unzählige Beiträge. Mir ist dieses Verhalten bei mir vor kurzem aufgefallen und deshalb habe ich nach und nach Schritte gesetzt (bzw. setze sie noch immer), um meinen Konsum sozialer Medien einzuschränken (oder gar komplett zu beenden?).

Natürlich gehören soziale Medien heutzutage zum Leben als Blogger:in dazu, kaum jemand hat noch „nur“ einen reinen Webblog: Da gibt’s das Instagramprofil, den TikTok Account, dazwischen gestreut vielleicht noch Twitter/X, Facebook oder spezielle themenbezogene (soziale) Medien.

Bei mir hat alles durch Instagram begonnen und hier verbringe ich, neben meinem Webblog, auch die meiste Online-Zeit. Doch abgesehen von der erwiesenen negativen Wirkung von Plattformen1 wie Instagram auf das psychische Wohlbefinden, raubt Instagram auch unglaublich viel Zeit2.

Und beidem will ich entgegenwirken. Wie? Darüber habe ich lange nachgedacht. Nachdem ich andere Social Media Plattformen schon vor einiger Zeit gelöscht und deinstalliert habe (wie etwa Facebook bereits 2019, Twitter/X, Snapchat und Co. auch im Zuge der letzten Jahre), habe ich nun alle Social Media Apps außer Instagram von meinem Handy gelöscht. Instagram habe ich nun nicht mehr direkt auf meinem Home-Bildschirm, habe alle Benachrichtigungen deaktiviert und mir eine Zeit für die Nutzung der App eingestellt, die mich daran erinnert, auch wieder auszusteigen.

Doch die Zeit allein und der Einfluss auf die mentale Gesundheit ist nicht alles. Ich will mit meinem Blog und meinen Inhalten andere Leser:innen erreichen, erfahren, was die Leute bewegt, denen ich folge und hin und wieder vielleicht neue Accounts entdecken. Leider ist Instagram hierfür nicht wirklich ausgerichtet, denn geht man online, so ist die Default-Einstellung die For You page, obwohl ich persönlich eigentlich am liebsten jede Accounts sehen würde, denen ich ohnehin folge. Dazu muss ich aber erst einmal auf für dich klicken – und das nach jedem Öffnen der App aufs Neue. Nervig.

Vor kurzem wurde mir dann UNFOLLOW! Wie Instagram unser Leben zerstört von Nena Schink empfohlen, das ich derzeit lese – ich bin gespannt!

Mein Fazit aus diesen Überlegungen lautet nun: App-Zeit einschränken. Und dann schauen, was draus wird.

Quellen:

  1. Brown, Lorna, Kuss, Daria J. (2020): Fear of Missing Out, Mental Wellbeing, and Social Connectedness: A Seven-Day Social Media Abstinence Trial, In: International Journal of Environmental Research and Public Health, Link: www.mdpi.com/752114 ↩︎
  2. Springer, Gudrun, (2025): Jugendliche verbringen wieder mehr Zeit am Smartphone und fühlen sich belastet, mentalhealthdays.eu, 20. Jänner 2025, Link: www.mentalhealthdays.eu/news/https/wwwderstandardat/story/3000000253624/jugendliche-verbringen-wieder-mehr-zeit-am-smartphone-und-fuehlen-sich-belastet ↩︎

Weitere Informationen:

Mental Health Days: www.mentalhealthdays.eu/news/https/scienceorfat/stories/3228518 [3.2.2025 abgerufen]

Social Media gefährlich für die Psyche: www.studien-in-berlin.de/artikel/social-media-gefaehrlich-fuer-die-psyche-3-tipps-zum-gesuenderen-umgang-mit-instagram-und-co [3.2.2025 abgerufen]

Der erstaunliche Effekt von einer Woche Social-Media-Pause: www.fitbook.de/mind-body/effekt-eine-woche-social-media-pause [3.2.2025 abgerufen]

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