Vom 19. bis zum 22.03.2026 fand die Leipziger Buchmesse statt und ich war zum ersten Mal an zwei Tagen dabei. Denn nach all den Jahren des Bloggens und als frisch gebackene Hörbuchsprecherin habe ich mir heuer endlich ein Ticket gekauft, mich in den Zug nach Leipzig gesetzt, und die etwas über 800 Kilometer lange Strecke „auf mich genommen“.
Die Leipziger Buchmesse ist nach der Frankfurter Buchmesse eine der größten deutschsprachigen Buchmessen und konnte heuer einen Rekord mit rund 313.000 Besucher:innen verzeichnen (Quelle: Die Welt). Sie ist damit etwa viermal so groß, wie die Buch Wien, Österreichs größte Buchmesse, und dementsprechend beeindruckend, aber auch überwältigend war mein erster LBM-Besuch.
Auf der Messe haben sich viele Selfpublisher:innen und Kleinverlage getummelt. Neben dem Selfpublisher Verband hatten auch sie Stände und eigene Ausstellungsflächen – und auch wenn ich keine Zahlen dazu habe, kam es mir mehr vor als auf der Buch Wien. Dabei habe ich einige Autor:innen getroffen, mit denen ich schon zusammenarbeiten konnte – wie Fantasyautorin Petra P. Hasler – und auch neue Bekanntschaften geschlossen!
Ein besonderes Highlight war für mich jedoch das Treffen mit Autorin und Bloggerin Tala T. Alsted! Sie war eine meiner allerersten Blog-Bekanntschaften im Jahr 2020 und nach Jahren des digitalen Kontakts über unsere Blogs, dann E-Mails und schlussendlich auch Instagram, haben wir uns nun endlich einmal persönlich getroffen. Es war wirklich schön, jemanden, den man schon so lange kennt, mit dem man so viele Gedanken über Bücher, das Bloggen und Persönliches ausgetauscht hat, nun auch von Angesicht zu Angesicht zu treffen. Tala, ich freu mich riesig, dass wir Zeit zum Plaudern hatten und uns im Trubel der LBM gefunden haben 😀
Beim Stand von David Pawn habe ich Katharina Gerlach kennen gelernt und sowohl Davids Hexenhaus zu verkaufen, als auch Katharinas Amber Ash erstanden. Danke euch beiden, für den kleinen Plausch, eure Bücher und eure Zeit.
Vom Myown-Verlag habe ich Lyn X. Wilhelms Buch Swallowed – Die Entführung der Qualle mitgenommen und mich sehr schön mit ihr unterhalten. Lyn ist Verlegerin, Gründerin des Myown-Verlags und Autorin und ich bin sehr gespannt auf mein erstes Werk von ihr – und auf die Robben ;).
Mit Katie Kentos Missing Page ist dann auch noch ein Krimi vom one Verlag bei mir eingezogen – denn ein Schreibseminar? In Schottland? Und einen Kriminalfall lösen? Das klingt doch perfekt 😀
Und schlussendlich habe ich mich sehr gefreut, einen neuen Steampunk-Roman zu entdecken! Christopher Hoenig ist Selfpublisher und Jugendbuch-Autor und hat mich mit seinem Buch Der Flug der Avinauten sofort begeistert. Ich war vor einigen Jahren fasziniert von der Steampunk-Reihe Mortal Engines und habe seitdem immer mal wieder Bücher dieses Genres gesucht. Ich bin also schon sehr gespannt auf das Buch und freue mich aufsLesen.
Die LBM ist wirklich einen Besuch wert, denn abgesehen von all den tollen Menschen und Büchern, gibt es einfach so viel zu sehen: mit der angrenzenden Manga Comic Con, den individuell gestalteten Messeständen, Lesungen, der Jagd nach neuen Büchern und der vielen messebezogenen Veranstaltungen in ganz Leipzig bieten die LBM und die Stadt Leipzig im März wirklich ein beeindruckendes Programm! Ich denke, ich komme wieder – mit einem leeren Koffer, einem vollen Geldbörserl und gemütlichen Schuhen.
Nach meinen zwei Messetagen hatte ich noch Zeit, mir Leipzig anzuschauen, denn ich war zum ersten Mal da und da wollte ich natürlich auch ein wenig Sightseeing betreiben und mich in der Stadt umschauen. Auch wenn zur Zeit der Messe natürlich die ganze Stadt voller Touristen und Messe-Besucher:innen ist, war es gemütlich, durch Leipzig zu spazieren. Ich habe mir ein paar Kirchen angesehen, eine Veranstaltung von Leipzig liest besucht, war in der Mädler-Passage, im Auerbachs Keller, beim Völkerschlachtdenkmal und habe die Aussicht über Leipzig vom am Panorama Tower aus bewundert (trotz Höhenangst). Ich hoffe, dass ich irgendwann mal wieder nach Leipzig komme.















