In Wie die Sterne über uns entwickelt Cedric Cobbett mysteriöse Kräfte – und wird daraufhin von einer Bekannten auf die irische Insel Skerry gebracht, wo andere Menschen, die wie er sind wohnen – und alle tragen sie einen Sternenhimmel in ihren Augen.

Die meisten waren in den Tagen nach der Veränderung meist schreckhaft und aufgelöst.
Evelyn Aschwanden: Wie die Sterne über uns
Als Cedric am nächsten Morgen erwachte, stand ein Schaf in seinem Zimmer.
„Lass mich dir eins sagen, Junge: Du wirst vermutlich jede Regel brechen, die auf dieser ganzen Insel je existiert hat. Doch das ist in Ordnung, solange du eins nicht vergisst.“ „Und das wäre?“ „Das Leben ist zu kurz, um sich an Regeln zu halten.“
Die meisten Arkana waren wie gewöhnliche Menschen aufgewachsen. Sie hatten Familie und Freunde, ein Leben, das sich in keinerlei Weise von dem anderer Menschen unterschied – bis zu jenem Tag, an dem sich der Sternenhimmel in ihren Augen zum ersten Mal zeigte.
Wer auf dieser Welt wäre schon verrückt genug, um einen Freak wie ihn zu lieben?
Kein normaler Mensch kann die ganze Zeit über so verdammt gut und nett und hilfsbereit sein! So was existiert nicht. Im Endeffekt sind alle Menschen, tief im Inneren, egoistische Arschlöcher – so funktioniert die Welt einfach. Also, wo ist der Haken?
Du bist kein Serienkiller – du bist ein Nerd!
Er sah in Martins Augen. Plötzlich hatte er das Gefühl, zu fallen.
Auf einmal wurde ihm bewusst, dass er ihm nahe genug war, um seinen warmen Atem auf seiner Haut zu spüren. Martin hätte sich bloß auf die Zehenspitzen stellen müssen und sich nach vorne beugen müssen, um…
Er war längst Teil des brennenden Universums in seinen Augen geworden.
Es war ein kurzer Kuss, intensiv und aus dem Adrenalin heraus geboren, das noch vom Rennen in Martins Blutbahn kitzelte. Als er sich wieder von Credric löste, starrte dieser ihn verblüfft an. Erst jetzt begannen sich die Rädchen in Martins Gehirn wieder zu drehen und ihm wurde schlagartig klar, was er angestellt hatte.
Klappentext: Willkommen auf Skerry, wo der Kuchen immer frisch ist und jeder Biss nach Magie schmeckt … Cedric Cobbett ist drei Dinge: arrogant, rücksichtslos und stinkreich. Als er nach einem Unfall plötzlich unerklärliche Kräfte entwickelt, steht sein Leben Kopf. Er muss London verlassen und findet Zuflucht auf einer abgelegenen, kleinen Insel im Irischen Meer. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint: Gegenstände bewegen sich wie von Geisterhand, Stürme ziehen aus dem Nichts auf und man munkelt, dass in klaren Vollmondnächten die Gestalt einer jungen Frau auf den Klippen zu erkennen ist. Während Cedric sich langsam an die Insel und ihre schrägen Bewohner gewöhnt, kommt er Martin immer näher – dem zurückhaltenden jungen Mann mit dem Sternenhimmel in den Augen und der geheimnisumwobenen Vergangenheit. Doch Cedric muss bald feststellen, dass es Dinge gibt, vor denen man nicht für immer weglaufen kann ……