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Buchvorstellung „Gastuna Miserere“ von Gerald J. Ramusch

Cover Gastuna Miererere!

„Wenn man Nichts tut, ist es umso wichtiger, Wie man das macht.“ (Friedrichs Großvater)

Gerald J. Ramusch: Gastuna Miserere (2026)

Gerald J. Ramusch ist Selfpublisher. Er wurde in Bad Gastein in Österreich geboren und veröffentlichte sein Buch Gastuna Miserere!

Als ausgebildeter Bürokaufmann studierte er Philosophie und verschiedener Gesellschaftswissenschaften, und ist heute im Bereich der Technikfolgenabschätzung tätig.Gastuna Miserere! hat 207 Seiten und erschien am 30. März 2026.

Gerald J. Ramuschs Buch Gastuna Miserere handelt von dem jung gescheiterten Arzt Fröschlhuber, der etwa ein Jahr vor Ausbruch des ersten Weltkrieges aus Wien in einen mondänen Salzburger Thermalkurort zieht. Dort beginnt er über eine Vielfalt haarsträubender Ereignisse und persönlicher Krisen, seinen Verstand infrage zu stellen – und das führt dazu, dass er sich mit den Herausforderungen seiner Zeit befasst. Politische Umbrüche, technologische und wissenschaftliche Entwicklungen – eine Gesellschaft im Wandel.

Ein Buch mit Wien-Bezug finde ich immer sehr spannend und ich bedanke mich ganz herzlich, dass ich Gastuna Miserere! auf meinem Blog vorstellen darf.

„Wenn man Nichts tut, ist es um so wichtiger, Wie man das
macht.“ (Friedrichs Großvater)

Fritzifratzi legte sein Essbesteck zur Seite: „Reden Sie lauter!
Damit es Zeugen für Ihre Verleumdungen gibt.“
(Seite 154, zu Oberjäger Steff )

Eingekehrt auf der Pyrkerhöhe war Friedrich unsicher, ob der
Professor nur abgelenkt oder aber auf eine Reise ohne
Wiederkehr geschickt wurde. (Seite 177)

Was wusste man schon dieser Tage? Augenscheinlich war nur,
dass der Frieden bröckelte, Rüstungswettlauf ! Niemand
schien in der Lage oder Willens zu sein, sich dagegen an
Stelle wider als Feinde ausgegebene Völker zu erheben. (Seite 17)

„Natürlich ist auch die Gastuna in Horden und Banden
organisiert. Jede hat ihre Häuptlinge, denen die Lakaien der
Anderen völlig, und die eigenen so weit als möglich egal sind.“
(Seite 101, Inspektor Lehner)

„Die Lettres de cachet werden umfänglichste Neuauflagen
erfahren. Aber nicht mehr von Menschen geschrieben sein.
Und Niemand wird vermögen, die Urteilsfindungen nachzuvollziehen.“
(Seite 119, Graf Sauberger)

„Sechs gebrochene Schienbeine in zwei Monaten, ausnahmslos
bei jungen Männern. Weil die Mädchen vom Lyzeum beim
Irish Dance neuerdings diese klobigen Arbeitsschuhe mit
Stahlkappen tragen.“ (Seite 171, Primarius Max)

Infos zum Buch gibt es unter anderem auf Amazon.

Klappentext:

Gastuna Miserere ist als Trilogie angelegt. Im vorliegenden ersten Buch kommt der jung gescheiterte Arzt Fröschlhuber etwa ein Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs aus Wien in einen mondänen Salzburger Thermal­kurort, wo er von seinem Onkel so gütig wie auch kühl aufgenommen wird. Dort beginnt er über einer Reihe von haarsträubenden Begebenheiten und persönlichen Krisen an seinem Verstand zu zweifeln. Daraus entsteht in Distanz zu alten Zwängen die Bereitschaft, sich mit den Herausforderungen seiner Epoche – den dräuenden politischen Umbrüchen und der rasanten technologischen und wissenschaftichen Entwicklung – zu konfrontieren. Letztlich entscheidet er sich für das Wagnis einer neuen, wenn auch ungewissen, persönlichen Zukunft.

„Ein episodisch erzählter Entwicklungsroman mit Motiven der Schelmengeschichte in historisch präzisem Rahmen, der existenzielle Fragen wohl aufwirft, sie aber nicht zu beantworten versucht.“ (Xandi Müller)

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