
„Im tiefsten Inneren gab er seine Familie nicht auf. Tief in ihm verankerte sich die Hoffnung auf ihre Rückkehr, hielt ihn warm. Dieser Funken hielt ihn am Leben.“
Ken Oppermann: Gegen die Leere (2026)
Am 1. September erscheint Ken Oppermanns Dystopie Gegen die Leere – und da ich Dystopien liebe, gibt es heute von mir ein paar Infos zum Buch.
Stell dir vor, du lebt in einer Welt, die menschenleer ist. Du bist vollkommen allein. Und du stellst die nur eine Frage: Wirst du deine Familie jemals wiedersehen?
Zwischen Hoffnung und Einsamkeit wandelt Ken Oppermanns Portagonist mutterseelenallein durch Gegen die Leere, denn Mutter Natur hat einen unaufhaltsamen Feldzug gestartet – und kaum jemanden verschont. Doch kann man alleine, ohne andere Menschen, überhaupt überleben?
Der Klappentext und alles, was ich über die Story weiß, haben mich ein wenig an den Film I Am Legend erinnert – die Spannung, die Einsamkeit, Hunde und der Kampf ums nackte Überleben.
Das Buch ist halb Überlebenskampf, halb Mystery – C’s Geschichte fesselt Leser:innen ans Buch und lässt einen selbst spekulieren: was würde ich tun, wäre ich alleine auf der Welt? Als Letzte:r übrig? Darauf gibt es bestimmt hunderte Antworten – eine davon findet man in Gegen die Leere.
Ken Oppermanns Dystopie behandelt, in einem menschenleeren Deutschland angesiedelt, Themen wie Einsamkeit, Trauer, Verlust, aber auch Menschlichkeit und das Festhalten an Hoffnung in hoffnungslos wirkenden Zeiten.
Während sich die Natur sich ihren Raum zurückerobert, muss der Protagonist mit diesen neuen Gegebenheiten umgehen lernen.
Für mich klingt Gegen die Leere spannend, nach einer richtig schönen Dystopie – und vielleicht sind ja auch einige Überraschungen im Buch versteckt.
Oberkommissar Seiwald tauschte gerade einen fragenden Blick mit seinem Vorgesetzten, als er von den Füßen gerissen wurde. Das letzte, was er wahrnahm, war ein gigantischer, greller Schlag, der ihn mehrere Meter durch die Luft schleuderte.
Was fehlte, waren Regungen hinter Fenstern und Türen oder in Gärten, fahrende Autos, Spaziergänger, Zeitungsboten. Sie alle hatten mir nichts, dir nichts beschlossen abzuhauen und C im Dunkeln zu lassen.
Klappentext: Familienvater C verliert über Nacht alles: Seine Familie ist spurlos verschwunden, sein Heimatdorf ausgestorben. Von einem Tag auf den anderen ist er allein in einer verstummten Welt. Trotz seiner Verzweiflung kämpft C darum, in dieser stillen, feindlichen Umgebung zu bestehen – gegen die Natur, die zurückerobert, was der Mensch ihr genommen hat, und gegen die Leere, die ihn zu verschlingen droht.
Doch er hält an einem einzigen Ziel fest: herauszufinden, was mit seiner Familie geschehen ist – und ob er sie je wiedersehen wird.
Ein dystopischer Roman.
Mehr Infos findet ihr unter: www.kenoppermann.de