
Agonie auf der Rolltreppe von Sebastian Kreimeier ist eine kapitalismuskritische Dystopie aus dem Jahr 2023. Während die Gesellschaft und die Ökonomie in eine neue Phase eintreten, werden immer mehr Bereiche menschlicher Existenz zu Waren transformiert.
Gefangen im kapitalistischen Hamsterrad versucht der Protagonist Basti Fantasti dem System zu entsprechen, merkt aber, dass ihn dieses Leben einfach nicht glücklich macht – eigentlich macht es niemanden glücklich… Doch was kann man dagegen tun?
Der Begriff der Agonie scheint hier passend zu sein, der einen Zustand von Ausweglosigkeit und dem beständigen Erleben von Leid beschreibt.
Sebastian Kreimeier (2023): 33
Während Basti noch den Klängen der Rolltreppe lauschte und das Publikum um ihn herum tuschelte, vernahm er aus der Ferne Fahrstuhlmusik. Typische Fahrstuhlmusik, die jeder Mensch sofort als solche erkennen würde, der schon mindestens einmal imLeben mit einem Fahrstuhl gefahren war. Monoton und nichtssagend.
Sebastian Kreimeier (2023): 76
Ich verdiene gleich im Schlaf Geld über BuddyDreams, um dann BuddyRail für meine Heimfahrt zu bezahlen, um dann beim SnackBuddy für mein Mittagessen noch mehr Geld auszugeben. Ein fast geschlossenes System.
Sebastian Kreimeier (2023): 200
That’s Capitalism, Baby!
Sebastian Kreimeier (2023): 251
Als ob ihn diese verfolgen würden, waren es Rolltreppen, vier Stück an der Zahl, je eine alle 90 Grad des runden Gebäudes.
Sebastian Kreimeier (2023): 279
Im Kapitalismus herrscht immer Krieg, es wird nur nicht so wahrgenommen.
Sebastian Kreimeier (2023): 289
Hier findet ihr meine Rezension.