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Meine Lieblingszitate aus Bucht der Engel von Daniela Brezing

In Daniela Brezings Bucht der Engel geht es um die achtzehnjährige Sophie, die mit ihren Freundinnen einen Urlaub in Nizza genießt. Sonne, Strand und Lebensfreude stehen ab der Tagesordnung, bevor der Ernst des Lebens beginnen soll. An ihrem letzten Abend geht Sophie noch einmal mit ihren Freundinnen feiern, sie tanzt, lacht – und ist wenige Stunden später spurlos verschwunden. Was ist mit Sophie passiert?

Ich zeige euch heute einige meiner liebsten Zitate aus Bucht der Engel Als Sophie verschwand. Das Buch hat mich richtig mitgerissen – nicht nur, weil die Protagonistin und ich uns einen Namen teilen.

Niemand bemerkte den Mann, der auf der anderen Straßenseite stehen geblieben war und ihnen nachsah, bis die drei in einem Hauseingang verschwunden waren und die Rue Cassini wieder still wurde.

Autoscheinwerfer kamen die Straße hoch, weit weg noch, zwei helle Punkte, die langsam näherkamen und größer wurden. Sophie sah ihnen entgegen.

Ihr Vater war herzlich. Großzügig. Humorvoll. Er interessierte sich auch für ihre Freundinnen. Und trotzdem war er der Mensch, der selbstverständlich entschied, was aus ihrem Leben wurde. Beides war wahr.

„Wenn sie bei ihm ist“, sagte Marie, und es klang, als spräche sie den Satz jetzt erst ganz aus, „dann ist sie sicher.“

Der Weg führte an Rand des alten Friedhofs entlang. Zwischen hohen Zypressen schimmerten helle Grabsteine, dazwischen Engel aus verwittertem Stein und kunstvolle Mausoleen. Sophie blieb erneut stehen und deutete über die Mauer. „Das hier hat mich von Anfang an fasziniert. Schau einmal genauer hin.“

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Klappentext:

Nizza, im Juli. Das warme Ende eines Sommers, ein letzter Abend mit Freundinnen im vollen Club – und mitten in dieser Leichtigkeit verschwindet Sophie.

Sophie ist achtzehn und mit ihren Freundinnen an der Côte d’Azur. In einer Nacht verlässt sie den Club vor den anderen, um nach Hause zu fahren. Danach fehlt von ihr jede Spur. Die Ferienwohnung ist leer, ihr Gepäck verschwunden. Für die Polizei ist der Fall rasch abgeschlossen: eine Erwachsene, die gegangen ist, ohne sich zu verabschieden. Ihre Eltern sehen das anders. Doch wie sucht man einen Menschen in einer Stadt, deren Sprache man kaum spricht und in der man keine Seele kennt?

Was dann beginnt, ist kein Fall, sondern ein Ausnahmezustand. Zwischen fremden Behörden und fremden Gesichtern, zwischen einem Anruf, auf den sie hoffen, und einem, den sie fürchten, wird das Warten selbst zur Zerreißprobe – für Marie und Fritz, für ihre Ehe, für alles, was sie einander bedeutet haben. Jeder Tag ohne Nachricht treibt sie tiefer in das Unerträglichste hinein: nicht zu wissen, ob sie ihre Tochter noch suchen oder schon betrauern müssen.

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