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Jesus liebt mich (Rezension)

Titel: Jesus liebt mich
Autor: David Safier
301 Seiten
ET: 2008
Genre: Humor

Bewertung: 4 von 5.

Meine erste Rezension heuer ist über ein Buch, welches ich vergangenes Jahr als letztes beendet habe: Jesus liebt mich von David Safier. Nach seinem Debütroman Mieses Karma aus 2007 folgte 2008 sein zweites Werk, in dem die Protagonistin Marie einerseits damit klarkommen muss, dass ihr Vater von ihrer Mutter getrennt ist und eine 25-jährige Russin datet, andererseits, dass sie am Tag ihrer Hochzeit drauf kommt, dass sie ihrem Sven die Frage aller Fragen einfach nicht mit JA beantworten kann. So zieht Marie wieder zuhause ein und begegnet dort eines Tages dem göttlichen Zimmermann Joshua, der ihr dann einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Doch ist Joshua wirklich der Messias?

Außerdem lernen wir Gabriel kennen, der nun endlich seine große Liebe von sich überzeugen will – als er dummerweise erfährt, dass ihm dafür nicht mehr viel Zeit bleibt: Jesus wandelt bereits auf Erden, was bedeutet, dass die Apokalypse naht. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt…

Und auch Marie hat mit ihrer Entscheidung zu kämpfen und verbringt viel Zeit mit diesem mysteriösen Zimmermann, mit dem sie sich immer besser versteht.

Nebenbei trägt Maries Schwester ein Geheimnis mit sich herum und Joshua spricht in biblischen Rätseln, die Marie an ihrem Glauben und Verstand zweifeln lassen.

Ich mochte eigentlich alle Charaktere dieses Romans sehr gerne: egal ob Joshua, der mit einem Auftrag auf die Erde gekommen ist, Gabriel, der sein Leben als Mensch eigentlich gerne hat und dieses nicht aufgeben möchte, Maries Vater, der neues Liebesglück erfährt und von seinen Töchtern auf Verständnis hofft, und auch alle anderen Charaktere.

Die Idee, wie es Jesus im 21. Jahrhundert auf der Erde ergehen würde, wie er mit den Menschen zurecht kommt, und was er hier arbeiten würde (Zimmermann, na klar!), habe ich interessant gefunden. Jesus selbst ist ein eher ruhiger Zeitgenosse, seine Darstellung hat mir sehr gut gefallen. Die Marie habe ich am Anfang des Buches sehr nervig gefunden, doch die Entwicklung der Charaktere, bzw. besonders von Marie, hat mir gut gefallen: hin von einer selbstbezogenen, in Selbstmitleid badenden Frau hin zu einer selbstlosen, tatkräftigen und toleranten Protagonistin.

Klappentext: Marie hat das beeindruckende Talent, sich ständig in die falschen Männer zu verlieben. Kurz nachdem ihre Hochzeit geplatzt ist, lernt sie einen Zimmermann kennen. Und der ist so ganz anders als alle Männer zuvor: einfühlsam, selbstlos, aufmerksam. Dummerweise erklärt er beim ersten Rendezvous, er sei Jesus persönlich. Zunächst denkt Marie, dieser Zimmermann habe nicht alle Zähne an der Laubsäge. Doch bald dämmert ihr: Joshua ist wirklich der Messias. Und Marie fragt sich, ob sie sich diesmal nicht in den falschesten aller Männer verliebt hat.

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