Allgemein, Liebesroman, Rezensionen

Das Geheimnis des Bücherschranks (Rezension)

Titel: Das Geheimnis des Bücherschranks
Autorin: Frida Skybäck
Seiten: 340
Genre: Liebesroman / Familienroman

Bewertung: 5 von 5.

Die Rebecka lebt mit ihrem Freund in Stockholm und fährt zu ihrer kranken Großmutter nach Südschweden. Zu ihrer Familie hat sie nur selten Kontakt und daher zieht sie in das Haus ihrer Großmutter, ohne sich groß beim Rest ihrer Familie zu melden. Dort angekommen stellt sie fest, dass das Haus ihrer Oma schon mal bessere Zeiten gesehen hat.

Gleichzeitig ist sie von ihrem Job, der ihr alles bedeutet und in den sie viel Energie und Zeit investiert hat, enttäuscht, da einer ihrer Kollegen eine ihr versprochene Beförderung bekommen hat.

Die Rebecka ist eine Macherin und kann nicht einfach wartend herumsitzen, daher beschließt sie, die Zeit, während ihre Oma im Spital ist, zu nutzen, um das Haus auf Vordermann zu bringen. Dabei entdeckt sie einen alten Bücherschrank im Schlafzimmer ihrer Großmutter und darin das Tagebuch und Briefe ebendieser aus dem Jahr 1943. Sie beginnt zu lesen und erfährt mehr über das Leben zur Zeit des zweiten Weltkrieges, über die Geschichte ihrer Familie und über eine große Liebe.

Die Anna ist eine junge Frau mit einem Traum, der jedoch aufgrund der Ereignisse des zweiten Weltkriegs in weite Ferne rückt. Sie will ihr Leben selbst bestimmt, arbeiten und frei sein, was leider gänzlich gegen die Vorstellungen ihrer Familie geht.

Ich habe mich in diesem Buch total wohlgefühlt. In zwei Zeitlinien wird die Geschichte von Rebeckas Oma in der Vergangenheit, als auch die Gegenwart mit einer schwierigen und doch berührenden Tochter-Mutter-Großmutter-Beziehung erzählt. Ich mochte sowohl die Handlung in der Gegenwart, in der die Rebecka das alte Tagebuch entdeckt und durch die Zeit im Haus ihrer Gromutter auch einen anderen Blick auf ihr eigenes Leben bekommt, als auch die Geschichte von Rebeckas Großmutter, die herzzerreißender und ergreifender nicht hätte sein können.

Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen und ich kann das Buch nicht treffender beschreiben als als „cozy book“ – denn trotz allen Hürden und Schwieirgkeiten, die die Protagonistinnen erleben, habe ich mich einfach wohl gefühlt in diesem Buch und jede Lesestunde und Seite genossen. Ich habe mitgefiebert und gleichzeitig ein wohliges Gefühl beim Lesen gehabt.

Klappentext: Gut versteckt in einem alten Bücherschrank findet Rebecka Fotos, alte Briefe und ein Tagebuch ihrer Großmutter aus den vierziger Jahren. Sie beginnt zu lesen – und entdeckt ein Lebensgeheimnis, das alles verändert…

Frida Skybäcks neuer Roman erzählt zwei berührende und herzergreifende Geschichten: Die der ersten, unvergessenen Liebe und die der Liebe zur eigenen Familie.

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