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Happy Family (Rezension)

Titel: Happy Family
Autor: David Safier
352 Seiten (e-book)
ET: 1.11.2012
Genre: Humor

„Happy Family“ von David Safier handelt von der total normalen Familie Wünschmann, die eines Tages in Monster verwandelt wird. Das findet eigentlich nur einer so richtig gut: Sohn Max. Die anderen wollen am liebsten sofort zurück verwandelt werden, doch das ist nicht so einfach. Und zumindest Mutter Emma gefällt es in Draculas Schloss eigentlich doch sehr gut… Wird die Familie gerettet? Oder müssen sie sich am Ende selbst retten?

Der Inhalt dieser Geschichte ist unglaublich lustig und süß – und auch etwas, das wohl jeder kennt: Unstimmigkeiten in der Familie. Die führen bei den Wünschmanns allerdings zu gravierenderen Veränderungen – so finden sich alle Familienmitglieder unversehens als Monster wieder, was vor allem Tochter Fee ganz furchtbar findet. Sohn Max hingegen findet sein neues Erschienungsbild nicht so schlecht… Viel mehr möchte ich auch gar nicht verraten, jedoch sei gesagt, dass die Familie Wünschmann eine typische Familie ist – doch dann eben doch nicht so ganz.

Der Stil von David Safier ist locker leicht zu lesen, viel Witz, viel Wortwitz und trotzdem leicht verständlich und dazu sehr humorvoll. Er schafft es, auch ernstere Themen so zu verpacken, dass man am Ende viel gelacht und trotzdem eine Botschaft mitbekommen hat.

Insgesamt durchläuft man diverse Emotionen beim Lesen dieses Buchs: Neben viel Spaß, Belustigung, Aufregung und vielen überraschenden Momenten liefert diese tolle Geschichte auch ein wenig Nachdenklichkeit, die die Geschichte meine Meinung nach wunderbar abrundet. Kleine und größere Dramen der Familie Wünschmann sind durch den Schreibstil und die gleich folgenden Geschehnisse so amüsant verpackt, dass das Lesen der Geschichte einfach Freude bereitet.

Auch miteinander liest sich das Buch gut, denn durch den Perspektivwechsel (die einzelnen Kapitel sind immer aus der Sicht eines Familienmitglieds) kann man auch immer gut als (Vor-)Leser wechseln. Außerdem kann man dadurch immer auch mit Lesepausen problemlos in ein neues Kapitel einsteigen und verfällt sofort dem Flair der Geschichte.

Die einzelnen Figuren sind gut durchdacht und bleiben stets ihrem Charakter treu. Das beginnt bei den Hauptprotagonisten, den Wünschmanns, und zieht sich durch bis in die letzte kleine Nebenrolle. Sie alle haben Probleme, Ängste, Wünsche und werden dadurch zu liebenswerten Charakteren, mit denen man sich identifizieren kann.

Fazit: Ein lustiges Buch mit Tiefgang, dass sich superleicht liest und doch eine große Botschaft vermittelt.

Klappentext: Vollblutmama, Berufsstress, Ehe, Kinder – eine Mischung, die schon stärkere Frauen als Emma verzweifeln ließ. Wird sie als Vampirin endlich glücklich? Und falls ja, mit der Familie? Oder mit Graf Dracula? Emotionszwerg. Der überarbeitete Frank singt den Burnout-Blues. Als Frankensteins Monster muss er sein Herz wiederfinden, um die Familie zu retten. Pubertätsmonster. Fee liebt Jannis, doch der liebt Mädchen mit mehr Bus… na ja, jedenfalls keine Mumien. Fee hat nur eine Chance, die wahre Liebe zu finden: endlich erwachsen werden. Intelligenzbestie. Max ist der Einzige, der den Zauber super findet. Bissig zu sein ist besser als uncool, vor allem bei Mädchen. Wenn da nur nicht das Problem mit dem Gassi-Gehen wäre.

3 Gedanken zu „Happy Family (Rezension)“

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