Allgemein, Liebesroman, Rezensionen

Hurricane Heart (Rezension)

Titel: Hurricane Heart – The Storms We Feel
Autorin: Liv Modes
Seiten: 268
ET: 1.8.2022
Verlag: Forever

Bewertung: 4 von 5.

Rezensionsexemplar

Zunächst bedanke ich mich herzlich bei Liv Modes für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplars von Hurricane Heart. Nachdem ich von ihr auch schon Flip my Heart gelesen und danach den Blogger-Aufruf für Hurricane Heart gesehen habe, wollte ich Liv Modes neues Buch unbedingt lesen.

Die 28-jährige Bree ist Coast Guard und wird eher unfreiwillig in die Kleinstadt Cape Charles in Virginia versetzt, wo sie nun ein Jahr lang als Coast Guard arbeiten soll. Die Arbeit vor Ort sieht jedoch zunächst ziemlich anders aus, als sie es von daheim gewohnt ist. Ihr Start in der kleinen Stadt ist auch nicht gerade einfach, denn sie vermisst ihre besten Freunde Ari und Dexter und außerdem stößt sie in der Bevölkerung, aus ihr nicht ganz nachvollziehbaren Gründen, auf Ablehnung.

Als sie dann auch noch mit der Schwester ihres neuen Arbeitskollegen Jake anbandelt, scheint sie zur Persona non grata zu werden. Sie vermisst ihre alte Heimat und ihre Familie und Freunde, trotzdem zieht sie ihr Ding durch und beschließt, die Zeit in Cape Charles irgendwie hinter sich zu bringen.

Heimat war etwas, das ich immer bei mir trug, und das überall sein konnte, wenn ich es denn zuließ.

Liv Modes: Hurricane Heart

Ich mochte die Bree sehr gerne, sie hat ihr Päckchen zu tragen und die Umstände, wegen derer sie überhaupt in Cape Charles landet, sind alles andere als einfach oder rosig. Sie hat schon viel mitgemacht in ihrem jungen Leben und ist trotzdem ein lebensfroher Mensch. Sie hat gerne die Kontrolle und den Überblick, Eigenschaften, die in ihrem Beruf nützlich sind, aber auch durch diesen geprägt.

Auch das Geschwisterpaar Jake und Thea fand ich sehr sympatisch und was ich wieder beeindruckend fand, ist, dass ich wirklich alle Charaktere mochte oder zumindest ihre Situation verstehen konnte. Alle haben ihre ausgefeilten und tiefgründigen Geschichten und wieder werden wichtige Themen wie psychische Gesundheit, verschiedene Beziehungskonstellationen und das Vorhandensein von wichtigen Bezugspersonen im Leben eines Menschen behandelt.

Dabei gibt es viele Nebencharaktere, die wesentliches zur Geschichte beitragen, auf das ich hier jedoch nicht eingehen möchte, um nicht zu viel zu spoilern 😉

Obwohl die Liebe in diesem Buch eine Rolle spielt, gibt es viele wichtige Themen, die auf ganz natürliche Weise und nicht erzwungen, in der Geschichte behandelt werden, wie Queer-sein, psychische Gesundheit, Fremd-sein in einer neuen Stadt.

Zudem hatte das Buch einige unerwartete Wendungen und hat mich auch noch mit einer für mich unerwarteten und sehr spannenden und fesselnden Wendung gegen Ende hin überrascht, die nochmal beinahe einen Krimi- oder Thriller-Aspekt in die Geschichte gebracht hat – das fand ich sehr gut gelungen, super spannend, mitreißend und war quasi das kleine Exra für die Geschichte. Einen stern Abzug gibt es für die unfaire Behandlung, die der Bree zu Beginn lange zuteilwird, obwohl natürlich auch genau das dafür sorgt, dass ich mich gefragt habe, was denn dahinter steht.

Insgesamt eine große Leseempfehlung von mir!

Klappentext:

Ein Sturm vor der Küste und ein Hurrikan im Herzen. Bree lebt ihren Traum: Sie arbeitet bei der Coast Guard in Seattle und rettet Menschenleben. Doch dann kommt unter ihrer Leitung ein Mensch ums Leben und Bree wird zwangsversetzt – in ein Kaff auf die andere Seite des Landes. Dabei hasst sie Kleinstädte, aus gutem Grund: Prompt entpuppt sich ihr gedankenloser One-Night-Stand in der ersten Nacht als die Schwester ihres neuen Arbeitskollegen Jake Tanner. Und nicht nur deswegen ist Jake wenig begeistert von ihr. Das Letzte, was er gebrauchen kann, ist eine Städterin, die glaubt, alles besser zu wissen. Doch bald zeigt sich, dass die beiden einander mehr brauchen, als sie es je zugeben würden …

2 Gedanken zu „Hurricane Heart (Rezension)“

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