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„Autorin sein zu dürfen und Leser zu finden, die meine Geschichten interessieren, ist für mich wie ein 6er im Lotto.“ Ein Interview mit Stefanie Brunswick zu ihrem neuen Weihnachtsroman „Flockenkuss“

Kommende Woche ist schon der erste Adventsonntag und in zwei Wochen starten wir in den Dezember 😊🤩. Für Weihnachten bzw. die Vorweihnachtszeit, kann ich euch das Buch Flockenkuss von Stefanie Brunswick empfehlen, welches ich vor kurzem gelesen habe. Außerdem habe ich ein Interview mit der aus Süddeutschland stammenden Autorin geführt, die der Liebe wegen nach England gezogen ist. Dort schreibt sie nun ihre Romane. Lest hier über ihren neuen Roman, was sie am Autorenleben liebt und was sie zum Thema Selfpublishing zu sagen hat 😊. Viel Spaß!

Dein Debütroman Zitronengelb war das Ergebnis einer spontanen Eingebung und dein Start als Autorin. Inzwischen hast du am 21.10.2021 mit Flockenkuss – zwischen Apfelpunsch und Zimtsternen deinen dritten Roman veröffentlicht. Wie fühlt sich das für dich an?

Wenn du das so sagst, fühlt sich die ganze Geschichte unglaublich an. Ich fühle vor allem Dankbarkeit. Wer stolpert schon zufällig in so eine Situation? Autorin sein zu dürfen und tatsächlich Leser zu finden, die meine Geschichten interessieren, ist für mich wie ein 6er im Lotto.

Kannst du uns Flockenkuss mit drei Worten beschreiben?

Weihnachtlich, romantisch, verschneit.

Das Cover von Flockenkuss finde ich wunderschön winterlich und perfekt für die Geschichte. Wie entsteht so ein Cover und wie sah die Zusammenarbeit mit deiner Coverdesignerin (Anm.: Instagram @laadventuress) aus?

Oh Gott, jaaaa! Ich liebe das Cover! Meine Coverdesignerin heißt Jessi und sie hat bisher alle Cover für meine Romane gemacht. Für sie ist das immer mega tricky, weil ich nie so gut ausdrücken kann, was ich mir in meinem Kopf zusammenreime. Aber sie schafft es immer, etwas ganz Besonderes zu zaubern.

Wenn du den Ben oder die Sarah treffen könntest, was würdest du ihnen mit auf den Weg geben?

Sarah ist ohnehin zu 90% mein 25-jähriges Ich. Ihr würde ich wahrscheinlich nur sagen: Mach einfach weiter so und höre auf deinen Bauch.

Ben ist erstmal sehr auf seine Karriere fokussiert. Da würde ich wohl sagen: Mach dich locker und alles wird gut (grinst).

In Flockenkuss zieht einer deiner Protagonisten von Hamburg nach München. Du bist der Liebe wegen nach London gezogen. Wie war es für dich, in einer neuen Stadt heimisch zu werden?

Hmmm, natürlich ist umziehen oder sogar auswandern ein großes Abenteuer. Aber es ist harte Arbeit und nicht immer leicht, Fuß zu fassen. Das erste Jahr war ziemlich schwierig und mein Mann und ich hätten es beinahe nicht geschafft. Dann wurde es aber Stück für Stück leichter. Heute fühle ich mich zwar zu 100% heimisch, trotzdem nerve ich meinen Mann alle paar Tage, ob wir nicht endlich nach Oz auswandern wollen. Das Wetter ist mir hier einfach zu regnerisch (lacht).

Was macht dir in deinem Job als Autorin am meisten Spaß?

Mich in Geschichten hineinzuträumen. Es ist jedes Mal wieder so aufregend und ich fühle so sehr mit meinen Protagonisten mit.

Was willst du dem Leser mit deinen Geschichten mit auf den Weg geben?

Meine Romane würde ich als „Wohlfühlbücher“ bezeichnen. Der Leser soll einfach eine gute Zeit beim Lesen haben und den Alltag für eine Weile vergessen. Bisher habe ich in meinen Büchern auch immer von Orten berichtet, die mir sehr gut gefallen. Vielleicht wecke ich beim ein oder anderen Leser Interesse.

Selfpublishing

Du bringst deine Bücher im Eigenverlag heraus, und musst demnach selbst die Werbetrommel rühren. Hast du Tipps und Tricks, wie das gelingt?

Tipps und Tricks wäre übertrieben. Aber was mir wahnsinnig Spaß macht, ist die Arbeit mit Bloggern oder auch das Veranstalten von Leserunden. Bei beiden „Werbe-Maßnahmen“ erfahre ich die Eindrücke und Gedanken zu meiner Geschichte aus erster Hand. Das ist immer mega-spannend und oft entstehen Bekanntschaften/Freundschaften, die länger anhalten als nur über die Werbephase eines Romans.

Ansonsten habe ich meine Bücher auch schon in buchigen Newslettern beworben oder Facebook-Werbung geschaltet.

Welche Herausforderungen sind dir beim Selfpublishing begegnet?

Beim ersten Roman ist der ganze Vorgang eine steile Lernkurve. Damals war jeder Schritt eine Herausforderung. Meinen Text zum eBook konvertieren … Preis festlegen … Bei wem veröffentlichen … Von Werbung fange ich gar nicht erst an.

Aber es ist immer ein wahnsinnig tolles Gefühl, wenn ich diese Herausforderungen meistern kann. Mich in etwas einlesen, Tutorials machen, ausprobieren … und wenn es dann klappt: Yay!

Welche Rolle spielen soziale Medien beim Selfpublishing?

Eine riesige Rolle! Instagram habe ich mir überhaupt erst als Autorin zugelegt, weil immer wieder erwähnt wurde, dass es im Buch-Dschungel unumgänglich ist. Jetzt bin ich dort fast zu Hause. Die Kontakte und Freundschaften zu Bloggern und anderen Autoren – egal ob SPler oder Verlagsautor – die dort entstanden sind, sind mir unglaublich wichtig. Auch Facebook ist wichtig. Über Insta und Facebook bin ich fast jeden Tag in Kontakt mit all den lieben Menschen.

Danke für das Interview 😊

Mehr zu Stefanie Brunswick und ihren Büchern findet ihr hier, auf ihrer Homepage , auf Instagram und Facebook, meine Rezension zu Flockenkuss könnt ihr hier nachlesen.

5 Gedanken zu „„Autorin sein zu dürfen und Leser zu finden, die meine Geschichten interessieren, ist für mich wie ein 6er im Lotto.“ Ein Interview mit Stefanie Brunswick zu ihrem neuen Weihnachtsroman „Flockenkuss““

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